Die Programmiersprache

Programmiert wurde in Java, einer eigenständigen plattformunabhängigen Programmiersprache, die von der Firma Sun Microsystems Inc. entwickelt wurde. Plattformunabhängig heißt, daß man ein Programm, welches in Java geschrieben ist, auf allen Betriebssystemen anwenden kann. Diese Sprache ist im Vergleich zu anderen Programmiersprachen noch recht jung, hat sich aber aufgrund der Kompatibilität zum Internet etabliert. Mit dieser Programmiersprache kann eigentlich alles realisiert werden, was auch mit anderen Sprachen möglich ist. Java bietet die Möglichkeit, sogenannte Applets zu erstellen. Applets sind kleine Programme, die aber allein nicht lauffähig sind. Sie benötigen immer einen sogenannten Appletviewer oder einen Java-fähigen Browser. Die neuesten Versionen der zwei bekanntesten Browser sind in der Lage, Applets zu interpretieren, die in Java bis Version 1.1 und AWT (Abstract Window Toolkit) geschrieben sind. Allerdings gibt es Probleme, wenn man Java Applets in der neuesten Version des Java Development Kit 1.2 (JDK) oder in Java 3D programmieren möchte. Sun hat dafür ein eigenes PlugIn entwickelt, welches die Browser Internet Explorer sowie Netscape Navigator befähigt, diese Versionen von Java zu interpretieren. Dies aber nur nebenbei, da die Demonstration in Java 1.1 AWT programmiert wurde.

Informationen zur Umsetzung

Da die meisten zur Zeit benutzten Browser Java nur in der Version 1.1 interpretieren können, habe ich das Applet auch in jener Version programmiert.
Als erstes wird in dem Applet einmal die Oberfläche erzeugt und das Koordinatensystem initialisiert. Für das Koordinatensystem habe ich feste Werte für die Achsenlänge und somit auch Koordinaten der Endpunkte festgelegt. Sobald ein Wert in ein Textfeld eingegeben wird, wird versucht, diesen als eine ganze Zahl zu interpretieren. Hier zeigt sich eine Schwäche der Browser. Diese sind nicht in der Lage, Fließkommazahlen zu interpretieren. In der Anwendung, die von diesen Seiten auch herunterzuladen ist, können auch Double Werte eingelesen werden. Ist die Eingabe als Zahl interpretiert, so werden die Endkoordinaten der drei Koordinatenachsen mit den elementaren Rotationsmatrizen (in die der eingegebene Wert eingesetzt wird) multipliziert und man erhält die neuen Koordinaten für die Koordinatenachse. Diese werden auch umgehend dargestellt. Damit die Bewegung vom Ausgangspunkt zum Endpunkt sichtbar wird, wird immer nur um 1 Grad gedreht und anschließend dargestellt. Das wird solange wiederholt bis der eingegebene Wert erreicht ist.
Das Listing der selbstgeschriebenen Klasse ist hier zu finden. Neben dieser Klasse wurde auch noch die Klasse Martix3D.java verwendet, welche bereits in den Javabibliotheken vorhanden war. In Matrix3D werden die elementaren Drehungen berechnet.

Download der Anwendung

Für alle, die keinen Java-fähigen Browser besitzen oder lieber mehr Zeit für die Betrachtung der Drehungen haben möchten, gibt es das Applet auch zum Download.

Demo Drehungen


In diesem Archiv sind alle Seiten enthalten, die Ihr hier auf der Webseite auch sehen könnt. Sobald Ihr dieses auf einem Computer mit Java-fähigem Browser öffnet, könnt Ihr auch das Applet betrachten.

Viel Spaß beim Drehen!!!


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